Kennen tu ich sie schon längst aber fotografiert habe ich SIE noch nie, die nicht so großen Städte meiner Umgebung. Irgendwie waren sie bisher kein Thema auf meinen Fototouren. Dabei habe ich mich meist auf die Doppelstadt konzentriert oder auf weiter entfernte Städte. Wie dem auch sei, in diesem Beitrag will ich das ein wenig nachholen und Fotos von gleich drei Städtlein aus der Gegend präsentieren.
Sie sind wieder über einen längeren Zeitraum in verschiedenen Streifzügen entstanden und haben daher einen unterschiedlichen Look . Aber das passt soweit ganz gut, so hat doch jede Stadt für sich ihre ganz eigenen Züge. Und wie immer gelten die Fotos als mein Blick auf die jeweilige Stadt.
Den Anfang macht Günzburg
Günzburg ist in meiner Gegend die zweite große Kreisstadt, nach Neu-Ulm, und gehört zu den schon recht alten Städten von Bayrisch-Schwaben. Daher zeigt sie auch eine lange bewegte Geschichte, besonders mit den engen Gassen und Häusern der Altstadt. Gerade deshalb hätte ich sie schon längst fotografieren sollen aber, wie gesagt, das ist nicht passiert – bisher.
Ich möchte in diesem Beitrag auch gar nicht auf die Geschichte eingehen, sondern mit den Fotos einfach ein wenig durch die Altstadt flanieren. Angefangen in der Frauenkirche, weiter zu vielleicht schon vergessener oder auch ganz neuer Kunst und über das Schloss wieder zurück.
Wie man sieht, ist mein Blick wieder einmal mehr auf künstlerische Dinge gefallen, was hier auch keinen großen Aufwand bedeutet. Schnell sind die vielen kleinen oder auch größeren Kunstwerke entlang der Gassen gefunden und teilweise schnell im Kasten. Nur das Wetter war nichts besonderes an diesem Tag und muss beim nächsten Besuch unbedingt besser sein. Die nächste Stadt liegt ebenfalls im Günzburger Landkreis, nur ein paar Kilometer südlich davon.
Ichenhausen als zweite der Städte
Auch Ichenhausen ist eine alte Stadt in Bayrisch-Schwaben mit einer langen Geschichte. Man sieht sie ihr nur nicht unbedingt gleich an, da die Stadt etwas unglücklich von einer Bundestraße geteilt wird. Auch der damit verbundene Verkehr lenkt die ganze Aufmerksamkeit auf sich, womit der Blick auf die Altstadt und die damit verbundene Kunst leidet. Und doch zeigt die Stadt bei einem etwas ausgedehnteren Walk auf beiden Seiten der Bundesstraße ihr Gesicht. Dabei transportieren die gemachten Fotos ein Ureigenes, gewachsenes Stadtbild bis hinaus zum südlichen Ortsrand, wo heute noch ein jüdischer Friedhof erhalten ist.
Auch hier kann ich mir vorstellen noch einen erneute Tour zu machen und die Thematik mit den Eigenarten der Stadt noch weiter zu vertiefen. Die letzte Stadt in der Runde ist dann doch wieder etwas weiter weg aber immer noch in meiner (erweiterten) Gegend.
Heidenheim am Schluss
Am Nordöstlichen Rand der schwäbischen Alb liegt die große Kreisstadt Heidenheim mit einer wohl noch längeren Geschichte. Es gibt dort historische Funde die bis auf die Zeit der Neandertaler zurück weisen. Ich wollte dort wieder nicht auf Geschichtsreise gehen, sondern einfach meine Eindrücke sammeln. Es ist auch hier wieder ein ganz eigenes, gewachsenes Stadtbild zu erkennen. Und auf den ersten Blick findet sich auch keine typische Altstadt, obwohl die Innenstadt unterhalb vom Schloss Hellenstein schon so etwas bieten will. Trotzdem findet sich fotogenes in der Stadt und als Besonderheit auf diesem Walk ist ein hübsches Kunstmuseum zu nennen. Das wurde ursprünglich als ein „Volksbad“ gebaut und hat somit seinen ganz eigenen Charme.
Auch diese Fotos sind wieder mein eigener Blick auf die gezeigte Stadt und die zum Zeitpunkt der Fototour aktuellen Kunstausstellungen im hübschen Museum. Dabei sind sie logischerweise nicht repräsentativ für z.B. eine Reportage.
Insgesamt lässt sich sagen, sind diese drei schwäbischen Städtlein durchaus eine weitere Fototour wert. Und ich bin jetzt schon gespannt wie lange es wohl dieses mal dauern wird, bis ich die nächste Tour in eine der Städte mache. Oder vielleicht auch in eine weitere nicht ganz so große Stadt in meiner Gegend, wer weiß?
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